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" Wir haben die Kunst, damit wir
nicht an der Wahrheit zugrunde gehen"
                                                      Nietzsche

NÄCHSTER AUFTRITTSTERMIN

Sa, 22. Oktober 2011, "LI-BE 123" in Lindau
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das aktuelle Programm:
LI-BE 123


Eine laue Sommernacht in einem öden Vorort. Eine Frau sitzt auf einer Fensterbank und sinnt ihren Träumen nach. Im Mietshaus gegenüber geht ein Licht an und entführt ihre Phantasie in Szenen fremden Lebens und Liebens...

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PRESSESTIMMEN ZU "TAGE WIE HEUTE"

"Minutenlang verschlug es den Zuschauern den Atem. So packend, so glaubhaft mimte Lisa Domingo Köhler das Umschlagen von sorglosem Lachen ins Weinen, in die nackte Verzweiflung – einer Mutter mit epilepsie-behindertem Sohn. Dies war zweifellos die stärkste Szene..."…

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BAGATELLEN

Ein schöner - was sage ich: ein wunderschöner Sonntagnachmittag im Herbst. Es ist warm, das Herz ist leicht, die Stadt ist voll mit Menschen. Ich sitze auf einer Bank, die Spaziergänger ziehen an mir vorbei.
Ein mittelaltes, sehr großes, sehr schweres und unattraktives Paar stürmt vorüber und schleppt folgenden Gesprächsfetzen hinter sich her:
Sie: "Du hast etwas anderes gemeint."
Er: "Ich habe es ganz allgemein gemeint."
Sie: "Du hast gesagt, ..."

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SPIEGELUNGEN

Mittwoch, 9. Februar 2011 - Tahrir-Platz oder Die konkrete Vorstellung von Freiheit

Dies schrieb Dürrenmatt in "Labyrinth" anläßlich seiner Teilnahme an einem Schriftstellerkongreß in der Sowjetunion. Daß er diese Aussage generell und nicht allein auf die UdSSR gemünzt formuliert hat, kam nicht von ungefähr. Sie gilt damals wie heute, auch für die BRD des Jahres 2011. Und sie beschreibt einen der Gründe, weshalb wir hier im Westen der ägyptischen Bewegung mit Vorbehalt begegnen. Nämlich wegen eben ihrem Grund und ihrem Ziel: die Sehnsucht nach Demokratie, nach Freiheit, nach einer die Regeln des Rechtsstaates befolgenden Regierung....

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